Leander Kahney, Kolumnist bei Wired.com, hat auf Steve Jobs Rede reagiert und dabei deutlich gemacht, dass eine Schule nicht wie ein Unternehmen geführt werden kann. Outsourcing nach China? Geht zwar bei iPods, aber nicht unbedingt bei “Bildung”.
“Jobs knows a lot about schools; he’s been selling computers to them for more than 30 years. But don’t you love it when a billionaire who sends his own kids to private school applies half-baked business platitudes to complex problems like schools? I’m surprised Jobs didn’t suggest we outsource education to the same non-union Chinese factories that build his iPods.
…
Jobs thinks even the low end of the market will be hotly contested, like the market for inexpensive cars. Not everyone can drive a Mercedes, but there’s lots of competition for cheap Toyotas, Kias and Saturns.
But Jobs is using the wrong analogy. It’d be more like the market for the low-end food dollar — rich kids would have lots of choice, but for poor kids it’d be Burger King or McDonalds. For the system as a whole, vouchers are untenable.
…
The most pressing problems with schools lies outside the schools themselves: it’s the socio-economic circumstances of the students they’re trying to teach.
Last week Unicef released a report that was all but ignored in America, ranking the United States at the bottom of 21 industrialized countries in children’s welfare, thanks to enormous economic inequality and the total absence of social safety nets.
This is the problem, not the unions.”
Artikel: Steve Jobs, Proud to be Non-Union
via: Virtual Turmberg
Leander Kahney, Kolumnist bei Wired.com, hat auf Steve Jobs Rede reagiert und dabei deutlich gemacht, dass eine Schule nicht wie ein Unternehmen geführt werden kann. Outsourcing nach China? Geht zwar bei iPods, aber nicht unbedingt bei "Bildung".“Jobs knows a lot about schools; he’s been selling computers to them for more than 30 years. But don’t you love it when a billionaire who sends his own kids to private school applies half-baked business platitudes to complex problems like schools? I’m surprised Jobs didn’t suggest we outsource education to the same non-union Chinese factories that build his iPods....Jobs thinks even the low end of the market will be hotly contested, like the market for inexpensive cars. Not everyone can drive a Mercedes, but there’s lots of competition for cheap Toyotas, Kias and Saturns.
But Jobs is using the wrong analogy. It’d be more like the market for the low-end food dollar — rich kids would have lots of choice, but for poo
Auf einem Kongress zur Technologie im Klassenzimmer sind auch Herr Dell und Herr Jobs vorstellig geworden.
Einig waren sich beide in der Hinsicht, dass Schulbücher Quatsch sind und durch digitale Angebote ersetzt werden sollten. In das Horn wird ja bereits seit Jahrzehten geblasen. Mit Recht und Unrecht.
Für die (scheinbar auch in den USA herrschenden) Bildungsmisere machte Steve Jobs die Gewerkschaften verantwortlich. Schulleitungen, die Lehrende nicht wie in jedem anderen Unternehmen auch kündigen könnten, wären nicht zeitgemäß und würden der Qualität von Schule nicht förderlich sein. Lebenslange Anstellungen seien nicht mehr zeitgemäß (einen Beamtenstatus wie in Deutschland kennt man übrigens nicht).
“What kind of person could you get to run a small business if you told them that when they came in they couldn’t get rid of people that they thought weren’t any good?”
Währenddessen beschwichtigte Herr Dell und sagte, dass man es so nun auch nicht sehen könnte. Die Gewerkschaften hätten ja auch einiges Gutes erreicht.
Und wir? Warum eigentlich nicht wirklich den Beamtenstatus in Frage stellen, die Gehälter flexibel gestalten, eigene Büros in den Schulen einrichten, ein vernünftiges Verhältnis Lehrende:Lernende (1:10) einführen? Stammtischparolen hin oder her.
Auf einem Kongress zur Technologie im Klassenzimmer sind auch Herr Dell und Herr Jobs vorstellig geworden.Einig waren sich beide in der Hinsicht, dass Schulbücher Quatsch sind und durch digitale Angebote ersetzt werden sollten. In das Horn wird ja bereits seit Jahrzehten geblasen. Mit Recht und Unrecht.Für die (scheinbar auch in den USA herrschenden) Bildungsmisere machte Steve Jobs die Gewerkschaften verantwortlich. Schulleitungen, die Lehrende nicht wie in jedem anderen Unternehmen auch kündigen könnten, wären nicht zeitgemäß und würden der Qualität von Schule nicht förderlich sein. Lebenslange Anstellungen seien nicht mehr zeitgemäß (einen Beamtenstatus wie in Deutschland kennt man übrigens nicht)."What kind of person could you get to run a small business if you told them that when they came in they couldn't get rid of people that they thought weren't any good?"Währenddessen beschwichtigte Herr Dell und sagte, dass man es so nun auch nicht sehen könnte. Die Gewerkschaften hätten ja auch ein
Sebastian Dorok, seines Zeichens Lehrer und Apple Distinguished Educator, hat dem WDR ein Interview gegeben über die Nutzung von Podcasts im Unterricht. Die Anwendungsbeispiele sind dabei vor allem auf den Englischunterricht bezogen und zeigen, welche produktiven Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrenden entstehen.
Ich habe mal ausgerechnet, dass meine Schüler in der Mittelstufe im Durchschnitt dreieinhalb Minuten Englisch sprechen. Ich fand, dass sie viel mehr Möglichkeiten bekommen müssten, ihre neue Fremdsprache zu sprechen. Also habe ich statt der üblichen Lehrerfloskel “Lest euch das zu Hause noch mal laut durch” gesagt: “Geht an den Computer und nehmt euer Vorlesen auf.”
Zum Interview: http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/…/podcast_schule/index.phtml
Technisch ist das Ganze weit weniger ein Problem als man gemeinhin denkt. Informationen und Anleitungen gibt es u.a. bei schulpodcasting.info.
Sebastian Dorok, seines Zeichens Lehrer und Apple Distinguished Educator, hat dem WDR ein Interview gegeben über die Nutzung von Podcasts im Unterricht. Die Anwendungsbeispiele sind dabei vor allem auf den Englischunterricht bezogen und zeigen, welche produktiven Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrenden entstehen.Ich habe mal ausgerechnet, dass meine Schüler in der Mittelstufe im Durchschnitt dreieinhalb Minuten Englisch sprechen. Ich fand, dass sie viel mehr Möglichkeiten bekommen müssten, ihre neue Fremdsprache zu sprechen. Also habe ich statt der üblichen Lehrerfloskel "Lest euch das zu Hause noch mal laut durch" gesagt: "Geht an den Computer und nehmt euer Vorlesen auf."Zum Interview: http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/.../podcast_schule/index.phtmlTechnisch ist das Ganze weit weniger ein Problem als man gemeinhin denkt. Informationen und Anleitungen gibt es u.a. bei schulpodcasting.info.
Welchen Einfluss haben die neuen Medien auf die Gestaltung von Lernprozessen? Wie verändert sich das Lernen? Wird es am Ende vielleicht sogar leichter? Oder zumindest effektiver?
Mit diesen Fragen hat sich Dr. M. Müller in seinem Buch “Lerneffizienz mit E-Learning” beschäftigt und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. Thomas Holzer hat zentrale Aussagen zusammengetragen.
Der empirische Nachweis, dass E- Learning die Lerneffizienz steigert, wurde bisher kaum erbracht. Die Technologie soll dazu dienen, die Lernenden in ihrem Lernen zu unterstützen, und sie nicht zwingen, sich technologischen Systemen anzupassen.
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Quelle: http://b2.weiterbildungsportal.ch/blogs/htsrv/trackback.php?tb_id=164
Welchen Einfluss haben die neuen Medien auf die Gestaltung von Lernprozessen? Wie verändert sich das Lernen? Wird es am Ende vielleicht sogar leichter? Oder zumindest effektiver?Mit diesen Fragen hat sich Dr. M. Müller in seinem Buch "Lerneffizienz mit E-Learning" beschäftigt und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. Thomas Holzer hat zentrale Aussagen zusammengetragen.Der empirische Nachweis, dass E- Learning die Lerneffizienz steigert, wurde bisher kaum erbracht. Die Technologie soll dazu dienen, die Lernenden in ihrem Lernen zu unterstützen, und sie nicht zwingen, sich technologischen Systemen anzupassen..Quelle: http://b2.weiterbildungsportal.ch/blogs/htsrv/trackback.php?tb_id=164
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