Monthly Archive for November, 2007

Tipps für den Umgang mit E-mails

Merlin Mann, omnipräsent wenn es um die Arbeitsorganisation geht – speziell GTD – hat seine Gedanken zu einer sauberen Inbox vorgetragen. Das Video gibts hier:

via: surfgarden

Der Zwang zur Freiheit als Aufgabe haben

Es gibt nur wenige Orte, an denen die paradoxe Verankerung der wichtigsten Funktionen der Gesellschaft so spürbar ist wie in der Schule. Man hält die Schule nur aus, aus der Sicht der Lehrer wie der Schüler, wenn danach etwas kommt, was rechtfertigt, wie man vorher miteinander umgehen musste.

Einen lesenswerten Überblick über die schulische Bildung gibt es bei der taz zu lesen. Ist schon etwas länger her – April 2006 – aber das macht überhaupt nichts aus.

Kurz  werden die Probleme des Alltags für die Schüler/innen und Lehrer/innen beschrieben – letztere im Spiel als “Kompetente ” bezeichnet durch bereits erworbene Bildungszertifikate durch Aushalten der Institution.

Lehrende müssen demnach hoffnungslose Romantiker sein, deren Festhalten an dem Guten irgendwann nicht erschüttert werden kann.

Die paradoxe Situation der Schule wird also paradox dadurch stabilisiert, dass die einen die Paradoxie austragen, während die anderen durchschlüpfen. Aber wenn man das weiß, hält man es als Lehrer auch wieder aus.

Mehr: http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2006/04/18/a0138

A Vision of Students Today

Arbeitskreis Notebooks

Computer sind in den Schulen inzwischen angekommen. Wir haben das Glück, an unserer Schule neben zwei voll ausgestatteten Computerräumen zwei mobile Klassenzimmer zu haben, sodass wirklich immer und überall mit dem Computern gearbeitet werden kann. Das nimmt dem ganzen doch einiges von der Sonderstellung und macht es zu einem fast alltäglichen Werkzeug.

Wäre es aber nicht nett, wenn man gar Klassenweise die Schülerinnen und Schüler mit Laptops ausstatten würde? Dazu müssen die nichtmal von der Schule finanziert werden (können, klar…). Kaum ein Elternhaus stattet seine Sprößlinge heute nicht mit Computer und Playstation aus. Warum dann nicht auf Initative der Schulen Laptops als Alternative empfehlen? Hätte jede/r Schüler/in einen eigenen mobilen Computer, könnten die Klassen wirklich in jedem Unterricht ohne Vorplanung auf diesen zurück greifen.

Soll dann auf dem Computer der ganze Unterricht stattfinden? Nein, der Rechner soll einfach “normal” werden wie Stift und Papier. Es ist ein Werkzeug, dass klug eingesetzt einen deutlichen Mehrwert bringen kann. Und zu den richtigen Zeiten gehört er dann auch in die Taschen und man darf sich mit echten Menschen auseinandersetzen. Lernen findet vor allem in sozialen – nicht technischen – Beziehungen statt.

Erfahrungen rund um die Laptopklassen sind bei “schulen-ans-netz” zusammengetragen. Nicht allzu umfangreich, aber als Infoquelle gerade deshalb gut zu gebrauchen.

Mehr: http://notebooks.lo-net2.de/homepage/.ws_gen/index.htm

Web 2.0 fürs Lernen

Eine schöne Sammlung von webzwonulligen Programmen, die beim Lernen und gemeinsamen Arbeiten helfen können, findet sich hier: http://www.personalbee.com/227/14814106Ich möchte ja gerne mal in Zukunft Google Docs einsetzen, um zu sehen, welche Möglichkeiten sich damit für das gemeinsame Erarbeiten in der Schule ergeben. Mal sehen, wann es soweit ist. via: macmind.de

Chatten und Schule

Lucy Gray schreibt das so: My students have found me online. I haven’t decided if this is a good thing, or not, quite yet, but it definitely has me to thinking about using chat and instant messaging to communicate with students.

Mir geht es ähnlich. Zwar war es kein Zufall, dass die Schülerinnen und Schüler meine AIM Daten erhalten haben, aber was diese Angebot bedeutet, weiss ich noch nicht.

Die bisherigen Erfahrungen sind durchaus positiv – und bestärken keinesfalls das Vorurteil, dass damit wertvolle Zeit verloren gehen würde. Vor ein paar Tagen chatteten mich Schülerinnen aus dem Chemie-Kurs an, dass sie Probleme beim Verständnis einer der Hausaufgaben hätten. Wir haben das dann kurz per Chat geklärt. Find ich super! Wenn ein Problem angegangen werden kann, wenn es akut ist, lernt man viel mehr als wenn man es immer auf die lange Bank schiebt und erst am nächsten Tag, inzwischen überhaupt nicht mehr emotional dabei, eine mögliche Lösung erfährt.

Ich werde das weiter machen und mal sehen, wie es sich im “echten” Lehrbetrieb entwickelt.

Aufhänger: http://elemenous.typepad.com/weblog/2007/04/friday_5_using_.html

Leopard Tweaking – Terminal Codes

Eine Übersicht über kleine Hacks für Mac OS X 10.5, die über das Terminal eingegeben werden.

Mehr: Usingmac.com – Leopard Tweaking – Terminal Codes

Wer überwacht die Überwacher?

Vielleicht dieses Projekt: Ein öffentliches GoogleAnalytics für die IP-Adressen aus Ministerien und  Landesregierungen. 

Schöner Ansatz. Mitmachen kann jede/r.

Mehr: UBERWACH!