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Also denn:
Sie manifestieren sich in der besonderen Sphäre des öffentlichen Bereichs, der vom privaten Bereich streng getrennt ist. Unser privater Umgang mit den Mitmenschen ist vom Prinzip des Egoismus beherrscht. “Jeder für sich, Gott gegen uns alle”, lautet das Motto, das im flagranten Wiederspruch zur christlichen Lehre steht. Der einzelne wird von seinen egoistischen Interessen motiviert und nicht von seiner Solidarität mit den Mitmenschen und der Liebe zu ihnen.
Aus: Fromm, E.: Wege aus einer kranken Gesellschaft – Eine sozialpsychologische Untersuchung; dtv. (Ein Buch, dass ich langsam mal zur Kenntnis nehmen und zurückgeben sollte… Es steht schon länger am Schreibtisch.)
Nach dem Ausstieg als Sponsor bei lo-net2 scheint sich die Telekom nun selber ans Werk zu machen, um ein LSM für die Schulen anbieten zu können. Mit im Boot scheinen – wie so oft – die Verlage zu sein, die darüber ihr Material anbieten wollen. Egal wie es am Ende wird, es wird sicherlich spannend und mit einem solventen Partner auch umfangreich.
Ob es allerdings dem OpenSource Portal moodle Konkurrenz machen kann? Vielleicht ist ja eine friedliche Koexistenz vom lo-net2 oder edunex und moodle möglich. Die Tools überschneiden sich ja nicht in allen Bereichen.
Heute habe ich in der Post meinen Rotenfaden wiedergefunden.
Ein schöner Taschenbegleiter. Fühlt ich wertig an und es passt (fast) alles rein. Der 1,5 Jahre Kalender von Moleskine ist wohl doch etwas dick… leider.
Eine interessante Folge von Quarks & Co. über die im Rahmen der “Terrorbekämpfung” eingeführten Maßnahmen zur Überwachung der Bevölkerung.
Welche Auswirkungen hat die so harmlos klingende „Vorratsdatenspeicherung“? Welche Daten werden gesammelt und gespeichert? Und wie leicht ist es, diese Totalüberwachung zu umgehen?
Darüber hinaus decken die Fachnoten unser Tätigkeitsfeld nicht umfassend ab: Wenn ein Schüler regelmäßig auf dem Pausenhof auffällt, hat dies keinen Einfluss auf irgendeine Fachnote, doch im Rahmen der halbjährlichen Würdigung der Schülerleistung ist ein Hinweis unbedingt nötig, um Ermahnungen ggf. den nötigen Nachdruck zu verleihen und – ebenso wichtig und leider zu selten praktiziert – vorbildliches Verhalten zu würdigen.
Muss von mir als Lehrender wirklich jedwedes Verhalten im Rahmen der Schule einer Bewertung, Klassifizierung, Verurteilung unterzogen werden. Lässt sich das vom Lehrenden wahrgenommene Fehlverhalten durch eine Kopfnote nachhaltig verbessern? Bei Fachnoten würde ich zustimmen, dass die erarbeiteten Inhalte in gewissen Rahmen durch ein Raster von 1-6 wiedergegeben werden können. Bei den Kopfnoten geht es um was anderes. Verhalten darf und kann nicht durch Noten sanktioniert werden. Gerade die Sammelnote eines ganzen Kollegiums ist absolut aussagslos, da sich kaum eine Person bei verschiedenen anderen Personen immer gleich verhält. So genannte “Problemschüler” können bei einem Lehrer positiv durch Mitarbeit und Engagement – auch über den Unterricht hinaus – auffallen, während sie bei Anderen als Querschläger und “Unterrichtsverweigerer” auftreten. Und welche Note gibt man dann? Egal welche, sie wird nie der Person dahinter gerecht.
Ne, ich bin weder für fünf, noch für zwei Kopfnotenkategorien. Kopfnoten sind nicht ohne Grund vor 30 Jahren bei uns abgeschafft worden. Sie gehören sich einfach nicht.
Eine Vorlage für das Erstellen einer Facharbeit habe ich vor ein paar Tagen für unsere Leute gezimmert. Die Verwendung von OpenOffice habe ich dringend empfohlen, da wir damit Kompatibilitätsprobleme aus dem Wege räumen konnten. Daher liegt die Datei auch im .odt Format vor.
Die Vorlage umfasst: Deckblatt, Leerblatt, Inhaltsverzeichnis (aktualisierbar) und auf Formatvorlagen basierende Textseiten mit Kapitenummerierung. Schrift ist Times New Roman, 12 pt und der Zeilenabstand 1,5.
Gerne erstelle ich auf dieser Basis auch nochmal eine Vorlage in LaTex, allerdings konnte ich in diesem Durchgang keinen der Schülerinnen und Schüler dafür gewinnen.
Zwar geht das Konvertieren von Dokumenten in das austauschfreundliche PDF Format inzwischen mit OpenOffice absolut problemlos (mit dem Mac natürlich aus allen Programmen), trotzdem kann ein externer PDF Konverter manchmal sinnvoll sein.
Zum Beispiel für Word Dokumente, die mit OpenOffice doch irgendwie nicht richtig angezeigt werden wollen. Schön, dass man dann auf Anbieter fie KoolWire zurückgreifen kann. Eine Mail reicht, und man bekommt das PDF ruck-zuck zurück geschickt.
Er war ein Idealist, ein Freak,
war Pazifist, gegen den Krieg,
machte sich nichts aus Geld,
antikapitalistisch eingestellt,
schlief, wenn er konnte ohne Dach,
ging keiner geregelten Arbeit nach,
lebte von dem was man ihm gab
und lehnte bürgerliches Streben ab.
Er hatte lange Haare und nen Bart,
mit dreiunddreißig noch keinen Sesterz gespart,
zog singend durch die Gegend mit seiner Bande
machte seiner Mutter Schande
hielt ungenehmigte Versammlungen ab
und wenn´s da nichts zu trinken gab
panschte er aus Wasser Wein
und schenkte allen christlich ein,
segnete Huren, heilte Räuber,
ist das wahr, Herr Stoiber,
so einen Mann
beten sie tatsächlich an?