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	<description>Aus der Schule &#124; Aus dem Leben</description>
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		<title>Lernen und Sinn</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 06:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[”Warum müssen wir diesen (anstrengenden, langweiligen, …) Stoff lernen?”  fragen die Schüler. Und das System antwortet: “Weil es gut für euch ist, weil ihr es später – im richtigen Leben – brauchen werdet, weil wir es euch so sagen, weil es im Lehrplan steht …)”.
Und dann werden “Leistungsvereinbarungen”, “Lernzielvereinbarungen” usw. mit den Schülern geschlossen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>”Warum müssen wir diesen (anstrengenden, langweiligen, …) Stoff lernen?”  fragen die Schüler. Und das System antwortet: “Weil es gut für euch ist, weil ihr es später – im richtigen Leben – brauchen werdet, weil wir es euch so sagen, weil es im Lehrplan steht …)”.</p>
<p>Und dann werden “Leistungsvereinbarungen”, “Lernzielvereinbarungen” usw. mit den Schülern geschlossen wie ein Vertrag, in dem sich die Lernenden verpflichten, “Verantwortung für ihr Lernen” zu übernehmen,  d.h. für Lernziele, die ihnen verordnet werden zusammen mit ihrer angeblich unstrittigen gesellschaftlichen Bedeutung.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle nur ein Verweis auf den Beitrag von Lisa Rosa zum Thema Lernen und Sinn: <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/2010/03/04/lernen-und-sinn/">http://shiftingschool.wordpress.com/2010/03/04/lernen-und-sinn/</a></p>
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		<title>Aufbruch an den Schulen?</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2010/02/28/aufbruch-an-den-schulen/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ikt]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Unterschied zwischen kritischen und dann resignativen Äußerungen zur Verwendung der IKT (Informations- und Kommunikations-Technologien) an der Schule ist oft fließend. Auch ich verfalle immer mal wieder in diese Rolle und bin hinterher nicht glücklich, wenn es wieder passiert ist.
Fest steht, dass meine persönlichen Kommunikaitonsroutinen im schulischen Alltag oft wenig anschlußfähig sind und ich gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterschied zwischen kritischen und dann resignativen Äußerungen zur Verwendung der IKT (Informations- und Kommunikations-Technologien) an der Schule ist oft fließend. Auch ich verfalle immer mal wieder in diese Rolle und bin hinterher nicht glücklich, wenn es wieder passiert ist.</p>
<p>Fest steht, dass meine persönlichen Kommunikaitonsroutinen im schulischen Alltag oft wenig anschlußfähig sind und ich gerne sehen würde, dass sich dies ändern. Leider bewegt sich die Institution aus meinen Augen viel zu langsam und ich neige dazu, frustriert zu reagieren. Nimmt man jedoch etwas Abstand ein und hört sich um, so kann man Mut schöpfen, dass sich gerade etwas beginnt zu bewegen.<br />
Auch an den Unis, in der Wirtschaft und im privaten Umfeld scheint eine zarte Aufbruchstimmung erkennbar zu sein. Man scheint aufmerksam zu werden, dass „das Internet“ wohl doch keine vorübergehende Sache ist (schulisch gerne bezeichnet als „neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird“).</p>
<p>Positiv stimmen mich zum Beispiel die Prozesse an der Kaiser-Augusta Schule in Köln, die nach einer <a href="http://schule20.pbworks.com/">Fortbildung</a> zu Web 2.0 Tools inzwischen mehrere Blogs führt und sogar ihre Ergebnisse der <a href="http://steuergruppe.wordpress.com/">Steuergruppe</a> in einem Blog dokumentiert. Und all dies war nicht von langer Hand geplant, sondern ist spontan entstanden und erweist sich scheinbar als erfolgreich.</p>
<p>Im Bekanntenkreis wie auch im Kollegium beobachte ich mehr und mehr Personen, die plötzlich mit einem Laptop daherkommen und sich für das, was man so im Internet tut, zu interessieren beginnen. Was ist ein Blog? Kann man das auch machen? Wie kann ich den Schüler einen Film bereitstellen? Wie kann ich meinen Schülern Arbeitsblätter zuschicken? Können wir nicht die Dateien austauschen?<br />
Technik, die bisher als exotisch galt, wird Normalität: Videokonferenzen sind keine technologische Hürde mehr, sondern ersetzen mehr und mehr das Telefongespräch auch im Privaten.</p>
<p>Schule wäre aber nicht Schule, wenn sie sich den Übergang zu den neuen IKT nicht schwerer machen würde als nötig. Sie möchte kontrollieren und stößt hier an ihre Grenzen&#8230;</p>
<p>Interessant wird beispielsweise die Diskussion werden, ob man die die Schüler überfordert, wenn man Web-Tools (Wikis, Blogs und Co.) in den Unterricht integriert. Verlieren die Schüler die Übersicht, wenn unterschiedliche Lehrer, unterschiedliche Fächer und unterschiedliche Jahrgangsstufen unterschiedliche Plattformen verwenden? Sollte man dies nicht schulintern oder sogar als Schulträger vereinheitlichen und auf einen gemeinsamen Standard bringen, der für alle gilt? Auch um den Übergang von Schulformen zu ermöglichen?</p>
<p>Meine bisherigen Beobachtungen scheinen eine Überforderung der Schülerinnen und Schüler nicht zu bestätigen. Wiki, Blogs und moodle werden mal gut, mal schlecht angenommen &#8211; Klagen über zu viele Angebote oder verwirrende Informationsquellen hat es aber noch nicht gegeben. Eher scheint eine gewisse „Dankbarkeit“ erkennbar zu sein, dass es überhaupt Kanäle aus der Schule ins Netz gibt.  Der Umgang der Jugendlichen mit sozialen Netzwerken zeigt, dass man durchaus auf vielen Inseln gleichzeitig aktiv sein kann. Sich „einen Account“ anlegen ist für Schüler nichts dramatisches &#8211; was man durchaus aus kritisch hinterfragen kann.</p>
<p>Vielleicht werden durch die Äußerung zur Überforderung eher die eigenen Bedenken der Lehrenden formuliert. Versuche ich mich mal von meiner Position als jemand zu entfernen, für den die Arbeit mit dem Computer in Schule und Uni schon immer normal war, dann kann man ein wenig Verständnis dafür aufbringen, wenn ältere Kollegen/innen nicht direkt in Jubel ausbrechen. Immerhin haben sie ihre akademische Laufbahn oft noch ohne intensiven Computereinsatz absolviert und ihr Selbstkonzept funktioniert auch ohne ständige Verfügbarkeit von Rechnern und Internet.</p>
<p style="text-align: center;"><a style="text-decoration: none;" href="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Amtsblatt01-10.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-858" title="Amtsblatt01-10" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Amtsblatt01-10.png" alt="" width="495" height="139" /></a></p>
<p>Im letzten Amtsblatt „<a href="ttp://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/BASS.html">Schule NRW</a>“ gibt es einen &#8211; leider nicht öffentlich verfügbaren &#8211; Artikel „Veränderte Routinen durch neue Medien“, in dem die Web 2.0 Technologien vorgestellt werden. Freilich noch zaghaft wird in dem Artikel aufgezeigt, wie die IKT in Schule zum Einsatz kommen kann. Deutlich wird am Ende auch auf die Verantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung hingewiesen: „Die größten und schnellsten Effekte [die Prozesse und Routinen einer neuen Arbeitskultur einzuführen (Anm.)] sind natürlich zu erwarten, wenn das gesamte Kollegium, an der Spitze die Schulleitung, die neuen Wege der Kommunikation und Kooperation nutzt.“</p>
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		<title>Script: GPS Daten in GoogleEarth</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2010/02/21/script-gps-daten-in-googleearth/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 14:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[FoBi]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche habe ich im Rahmen einer schulinternen Fortbildung über den Einsatz von GPS Geräten im Unterricht eine Kurzeinführung zum Umgang mit GPS Daten in GoogleEarth angeboten. Zielgruppe waren Lehrende, die bisher kaum mit GoogleEarth in Kontakt gekommen sind.
Die Vorlage kann gerne weiter verwendet werden&#8230;
[Download als PDF]
Das Dokument wurde mit myManuals erstellt und mit Pages [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche habe ich im Rahmen einer schulinternen Fortbildung über den Einsatz von GPS Geräten im Unterricht eine Kurzeinführung zum Umgang mit GPS Daten in GoogleEarth angeboten. Zielgruppe waren Lehrende, die bisher kaum mit GoogleEarth in Kontakt gekommen sind.</p>
<p>Die Vorlage kann gerne weiter verwendet werden&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/GPS-und-GoogleEarth.pdf"><img class="aligncenter size-medium wp-image-843" title="GPS_GoogleEarth" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/GPS_GoogleEarth-300x257.png" alt="" width="300" height="257" /></a>[<a href="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/GPS-und-GoogleEarth.pdf">Download als PDF</a>]</p>
<p>Das Dokument wurde mit <a href="http://myownapp.com/applications/mymanuals/mymanuals.html">myManuals</a> erstellt und mit <a href="http://www.apple.com/de/iwork/">Pages</a> für den Druck überarbeitet.</p>
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		<title>Workflow Lehrerzimmer</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2010/02/13/workflow-lehrerzimmer/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn ich hin und wieder gerne mit dem Füller schreibe und nicht ohne den Taschenbegleiter in die Schule gehe: Der digitale Workflow ist nicht mehr wegzudenken. Ich versuche im Folgenden ein paar Szenarien zu skizzieren.

Notizen und Schnipsel im Fach
Im Lehrerzimmer liegen handschriftliche Notizen und Briefe zur Kenntnisnahme in meinem Fach. Wenn es mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auch wenn ich hin und wieder gerne mit dem Füller schreibe und nicht ohne den <a href="http://www.roterfaden.com/">Taschenbegleiter</a> in die Schule gehe: Der digitale Workflow ist nicht mehr wegzudenken. Ich versuche im Folgenden ein paar Szenarien zu skizzieren.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/alextee_twitter.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-812" title="alextee_twitter" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/alextee_twitter-300x184.png" alt="" width="300" height="184" /></a></p>
<p><strong>Notizen und Schnipsel im Fach</strong></p>
<p style="text-align: left;">Im Lehrerzimmer liegen handschriftliche Notizen und Briefe zur Kenntnisnahme in meinem Fach. Wenn es mit der Kenntnisnahme getan ist, wandern diese direkt in den Papierkorb. Sollten aber weitere Aktionen nötig sein oder eine Notiz gehört in die Akten, dann mache ich entweder direkt im Lehrerzimmer ein Foto der information oder stecke die Notiz in den Taschenbegleiter. Mit Klausurterminen und wichtigen Ankündigungen am &#8220;schwarzen Brett&#8221; verfahre ich ebenso: erstmal als Foto festhalten oder fix eine Kopie anfertigen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3395/3518948907_1b651a9a81.jpg" alt="" width="180" height="240" /></p>
<p style="text-align: left;">Vom iPhone wandern die Fotos meist direkt in die <em>Inbox</em>. Auf der <a href="http://dropbox.com">Dropbox</a> habe ich dafür einen entsprechenden Ordner angelegt, in den ich die Bilder vom iPhone lade. Angenehmer Vorteil: Ich habe das Bild danach direkt auf dem Rechner verfügbar und kann es problemlos weiterverarbeiten.</p>
<p style="text-align: left;">Sollte ich das Bild nicht direkt in die Inbox laden, dann geschieht dies später über die Importfunktion am Rechner. Die Notizen aus dem Taschenbegleiter werden am Abend gesammelt eingescannt und dann wegsortiert.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Erinnerung: All das wäre nicht nötig, wenn man sich auf eine Kommunikationskultur über E-mail oder Wikis einigen könnte&#8230;.</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ablage auf dem Rechner</strong></p>
<p style="text-align: left;">Dank <a href="http://devon-technologies.com/">DevonThink Pro</a> und der Dropbox habe ich fast alle Unterlagen digital vorliegen und überall verfügbar. So kann ich einerseits Dokumente schneller finden und habe andererseits  im Schrank kein Chaos von Papieren, welche man sich ohnehin kein weiteres mal durchsehen wird.</p>
<p style="text-align: left;">Meine Dokumente habe ich im Wesentlichen in drei Kategorien getrennt:</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Externe Dokumente</li>
<li>Eigene Arbeiten und Unterrichtsreihen</li>
<li>Schülerakten</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Artikel und Schnipsel aus dem Web, die ich für interessant halte oder die gespeichert werden müssen (wie zum Beispiel rechtliche Vorgaben rund ums Thema &#8220;Schule&#8221;) werden in einer DevonThink Datenbank gesammelt. Damit ist DevonThink vor allem ein Input Kanal, in dem ich &#8220;auf Vorrat&#8221; sammle und Recherchen dokumentiere.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/DevonThink.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-815" title="DevonThink" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/DevonThink-300x187.png" alt="" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Meine eigenen Dokumente (Unterrichtsreihen, Aufsätze, Fortbildungen, Briefe&#8230;.) landen in der Dropbox und werden dort &#8211; je nach Bedarf &#8211; Mitarbeitern verfügbar gemacht. Auf diese Weise entsteht beispielsweise das Unterrichtsmaterial für die Klassen 9 und 10 im Fach Chemie seit 3 Jahren in gemeinsamer Arbeit.</p>
<p style="text-align: left;">Die notwendige Dokumentation von Schülerdaten erledige ich in einer gesonderten DevonThink Datenbank. Dort notiere ich Vorfälle und sortiere sie nach &#8220;Personen&#8221; und &#8220;Datum&#8221;. Die dortigen Dokumente sind in der Regel ein Doppel und werden weiterhin nach alter Art in einem Ordner in der Schule abgelegt (darum kümmert sich aber dankenswerterweise eine Kollegin).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Unterrichtsplanung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Notizen zum Unterricht mache ich seit den Herbstferien komplett in einem lokalen Wiki (<a href="http://flyingmeat.com/voodoopad/">VoodooPad</a>), das ich mir ebenso aufs iPhone <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=307017757&amp;mt=8">synchronisiere</a>. So habe ich auch ohne Rechner in der Schule die Möglichkeit, einen kurzen Blick auf das zu werfen, was ich noch ansprechen wollte. Meist steht jedoch der Rechner offen auf dem Arbeitsplatz.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/voodoopad.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-833" title="voodoopad" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/voodoopad-300x278.png" alt="" width="300" height="278" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Warum das Ganze<em>:<br />
<span style="font-style: normal;"><em>Angestoßen wurde der Artikel von </em><a href="http://twitter.com/alextee/"><em>alextee</em></a><em> mit seiner </em><a href="http://twitter.com/alextee/status/9020750571"><em>Frage</em></a><em> auf Twitter.</em></span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schools kill creativity</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2010/01/18/schools-kill-creativity/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 17:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es gibt Statements, die prägen einen nachhaltig. Dieser kurze Vortrag von Sir Ken Robinson gehört sicherlich dazu.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><!--copy and paste--><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="334" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/SirKenRobinson_2006-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SirKenRobinson-2006.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=320&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=66&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=ken_robinson_says_schools_kill_creativity;year=2006;theme=top_10_tedtalks;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=master_storytellers;theme=how_the_mind_works;theme=how_we_learn;theme=the_creative_spark;event=TED2006;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="334" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/SirKenRobinson_2006-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SirKenRobinson-2006.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=320&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=66&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=ken_robinson_says_schools_kill_creativity;year=2006;theme=top_10_tedtalks;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=master_storytellers;theme=how_the_mind_works;theme=how_we_learn;theme=the_creative_spark;event=TED2006;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Statements, die prägen einen nachhaltig. Dieser kurze Vortrag von Sir Ken Robinson gehört sicherlich dazu.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Medien, Gesellschaft und Bildung</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2010/01/16/medien-gesellschaft-und-bildung/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 19:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medienentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule Transformation]]></category>

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		<description><![CDATA[Lisa Rosa (@lisarosa) hat für das im Februar stattfindende EduCamp in Hamburg ihr Statement für die Podiumsdiskussion abgegeben. Ich halte dieses Statement auch außerhalb der EduCamp Community für unglaublich informativ, sodass ich es hier verlinken möchte und neben dem Video unbedingt die Lektüre empfehle. Der Artikel bietet einen Überblick zur Diskussionen über den Medienwandel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lisa Rosa (<a href="http://twitter.com/lisarosa" target="_self">@lisarosa</a>) hat für das im Februar stattfindende EduCamp in Hamburg ihr Statement für die Podiumsdiskussion abgegeben. Ich halte dieses Statement auch außerhalb der EduCamp Community für unglaublich informativ, sodass ich es hier verlinken möchte und neben dem Video <em>unbedingt die Lektüre empfehle</em>. Der Artikel bietet einen Überblick zur Diskussionen über den Medienwandel und seine Bedeutung für Bildung und Schule.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mbG5MFSdctY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/mbG5MFSdctY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zum Artikel:<br />
<a href="http://shiftingschool.wordpress.com/2010/01/15/educamp-2010-in-hamburg-ec10hh/" target="_self">http://shiftingschool.wordpress.com/2010/01/15/educamp-2010-in-hamburg-ec10hh/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Schule von Palomar5 lernen kann</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2009/12/09/was-schule-von-palomar5-lernen-kann/</link>
		<comments>http://www.bluemac.de/blog/2009/12/09/was-schule-von-palomar5-lernen-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 21:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[palomar5]]></category>
		<category><![CDATA[Schule Transformation]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag hat in Stuttgart der vierte nationale IT Gipfel stattgefunden. Dies wäre für mich nicht weiter bedeutend gewesen, wenn am Tag zuvor nicht ein von DNAdigital initiierter OpenSpace stattgefunden hätte. Das Thema  lautete: Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen.
In einer der Arbeitsgruppen, die sich aus den Initiativen &#8220;Neugierde nutzen&#8221;, &#8220;selbstlernen cleverle&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag hat in Stuttgart der vierte nationale <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/it-gipfel,did=301818.html">IT Gipfel</a> stattgefunden. Dies wäre für mich nicht weiter bedeutend gewesen, wenn am Tag zuvor nicht ein von <a href="http://www.dnadigital.de/">DNAdigital</a> initiierter <a href="http://www.dnadigital.de/networks/events/show_event.10744">OpenSpace</a> stattgefunden hätte. Das Thema  lautete: <em>Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen.</em></p>
<p>In einer der Arbeitsgruppen, die sich aus den Initiativen &#8220;Neugierde nutzen&#8221;, &#8220;selbstlernen cleverle&#8221; und &#8220;Lernen ohne Lehrer&#8221; spontan assoziiert hatte, hat sich eine spannende Kombination bei den Teilnehmer/innen ergeben, da wir neben interessierten Bildungsbegleiter/innen mit Jonathan Imme einen der Initiatoren von <a href="http://www.palomar5.org/">palomar5</a> dabei hatten.  Aus der lebhaften Diskussion um Schule und ihre möglichen Ausgestaltungen kristallierten sich am Ende folgende 14 Thesen heraus, die ich hier kurz kommentiert wiedergeben möchte:</p>
<ol>
<li><span style="text-decoration: underline;">Feedbackkultur </span><span style="text-decoration: underline;"><em>statt</em></span><span style="text-decoration: underline;"> Noten<br />
</span>Noten sind ein Selektionsinstrument und lenken den Blick vom eigentlich Gegenstand weg. Bei Palomar5 hatte man als externen Motivationsmoment kurzzeitig &#8220;Geld&#8221; eingeführt. Nach wenigen Tagen hat man sich von dieser Idee wieder verabschiedet, da die tägliche Ausschüttung für den besten &#8220;Projektfortschritt&#8221; hemmende Neiddebatten hervorbrachte. Die sachorientierte Auseinandersetzung und Hilfe stellte sich nach Abschaffung des Geldes wieder ein.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Freiräume schaffen, Zeit geben<br />
</span> Um Ideen und Gedanken nachzugehen brauche ich Platz und Zeit. Das Arbeiten in engen Räumen ohne Ausweich- und Rückzugsmöglichkeiten hindert den kreativen Gedanken.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Heterogene (Lern-)Gruppen mit hoher Expertise<br />
</span> Als besonders positiv wurde bei palomar5 die hohe Heterogenität der Teilnehmer empfunden &#8211; sowohl hinsichtlich der kulturellen Hintergründe als auch in ihren Fähigkeiten. Heterogenität schafft Kooperation.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Künstlerisches Schaffen darf kein Schulfach sein<br />
</span> Die Visualisierung (von Projektideen) dient dazu, Abstand zum Gegenstand zu gewinnen und Kritik nicht als persönlich, sondern sachorientiert zu begreifen. Kunst, Gestaltung und Kreativität haben bei jeder Tätigkeit eine besondere Bedeutung, die in der Schule oft in das Fach &#8220;Kunst&#8221; gesteckt und damit aus den anderen Fächern &#8220;mit gutem Gewissen&#8221; verbannt werden kann.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Lernräume selber gestalten<br />
</span> Arbeitsräume (Klassenzimmer) müssen von den in ihnen arbeiteten Menschen (Schülerinnen und Schüler) aktiv mit gestaltet werden können. Lernen geschieht immer in gestalteten Umgebungen. Nicht umstonst wird der Raum auch als der dritte Pädagoge bezeichnet (1. Mitschüler, 2. Lehrer, 3. Raum).</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Verantwortung (wirklich!) delegieren<br />
</span>In erfolgreichen Unternehmen und Projekten wird Verantwortung delegiert &#8211; echte Verantwortung mit Entscheidungsbefugnissen. Dies gilt nicht nur für die Schulorganisation zwischen Schulleitung und Kollegium, sondern auch zwischen Lehrenden und Lernenden.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Fehlerkultur schaffen<br />
</span> Fehler sind keine Fehler. „Fehler gehören zur Kultur der Innovation – Wenn man das akzeptiert, wird man stärker.“ (Albert Yu)</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Keine Zeittaktung<br />
</span> Viele, die nicht mehr aktiv die Schule besuchen, mögen es kaum für möglich halten. Aber in der Schule findet das Arbeiten immer noch in einem getakteten Rythmus statt (45, 60, 90 Minuten oder in anderen Erscheinungsformen). Keiner hat mir bisher erklären können, wo diese Einteilung herkommt. Es scheint ein Mysterium.<br />
Unter solchen Bedingungen spielt es für Lernende keine Rolle, ob sie sich in ein Thema hineingefressen und möglicherweise gerade einen Flow haben. Ja,  selbst wenn man kurz vor dem casus knaxus steht, gilt: Wenn es klingelt wird den SchülerInnen eine Zwangspause verordnet, aus der sie nach kurzer Zeit pünktlich zurückgerufen werden. Natürlich wird danach nicht weiter am letzten Thema gearbeitet, sondern das neue, jetzt wichtigste Fach, kommt auf den Tisch.<br />
Unter diesen Bedingungen wundert es nicht, dass SchülerInnen schnell die eigene Motivation ausblenden. Was bringt es schon, wenn man am Ende doch durch das Klingeln nicht zu Ende denken darf.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Keine no-go areas (Lehrerzimmer für alle öffnen)<br />
</span> Lehrerzimmer sind die Räume innerhalb der Schule, in der Lehrer neben der Unterrichtstätigkeit selber arbeiten &#8211; auch quatschen, sicherlich. Warum teilen wir uns nicht die Zimmer, schaffen neue Ruheräume und ermöglichen so allen Schulmitgliedern eine vertraute gemeinsame Zusammenarbeit?</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Sinnstiftung &#8220;machen&#8221;<br />
</span> Die Frage nach dem Sinn wird für die Schule zukünftig eine entscheidende Rolle einnehmen. Die Frage nach dem &#8220;Warum&#8221; kann und darf nicht weiter über Verweise auf Vorgaben und Richtlinien beantwortet werden.<br />
Bei Lisa Rosa gibt es zum Thema &#8220;Sinnstiftung&#8221; ein gutes Interview: <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/2009/10/05/sinnbildung-lernen/">&#8220;Sinnbildung lernen&#8221;</a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Offene, personalisierte Curricula<br />
</span> Wenn &#8220;Sinn&#8221; an Bedeutung gewinnt, müssen auch die eigenen Interessen eine größere Rolle spielen. Dem kann man nur begegnen, indem man die Curricula an den Schulen öffnet. Palomar5 hat keine Projekte vorgeschlagen, sondern ein Thema gesetzt, auf welches die Teilnehmer mit unterschiedlichen Antworten reagiert haben. Die Ergebnisse sind nicht einheitlich und alle hoch ambitioniert.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Leitfragen statt Fächer<br />
</span> Wenn die Arbeit mit Leitfragen so gut funktioniert (was man in den  Projektwochen an den Schule selber erlebt, die Erfahrung aber oft nicht mit in die &#8220;normale&#8221; pädagogische Praxis überträgt): Warum bauen wir die Struktur von Fächern nicht um Projekte und Themenfelder herum neu auf? Ist das streng disziplinäre Denken noch aktuell? Kann man eine kritische Wissenschaftlichkeit nicht auch Projektbezogen verwirklichen?</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Lehrer als facilitator &#8211; Lehrer als Netzwerkmonster<br />
</span> Lehrer müssen Räume vorbereiten, Lernprozesse vorausahnen und Werkzeuge bereit halten, wenn diese angefragt werden. Dazu reicht oft nicht mehr eine einzelne Person aus. Es bietet sich an, wenn der Lehrer eingebunden ist in ein großes Netzwerk, aus dem er spontan Resourcen abgreifen kann (und natürlich auch selber für Verknüpfungen zur Verfügung steht). Als humaner Resourcepool reicht in einer vernetzten Welt das Kollegium der Lehrenden nicht mehr aus.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">&#8220;show ´n tell&#8221; &#8211; kooperativer Umgang zwischen allen Mitgliedern<br />
</span> Bei Palomar5 gab es regelmäßig &#8220;reality checks&#8221; und allabendlich kurze Präsentationen über den aktuellen Fortschritt. Keiner arbeitet für sich alleine, jeder kann an den Erfolgen und Arbeiten der anderen partizipieren. Dieser ehrliche, offene und kritische Umgang untereinander muss auch zwischen allen an der Schule lebenden Menschen größere Bedeutung gewinnen.</li>
</ol>
<p style="text-align: center;"><a title="Stellwand von schaumburg bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/schaumburg/4167462210/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2727/4167462210_14109b97ee.jpg" alt="Stellwand" width="500" height="313" /></a></p>
<p>Rückblickend habe ich festgestellt, dass einige der Thesen so nahe beieinander liegen, dass man sie besser zusammenfassen sollte. Dies kann man noch tun. Jetzt war es mir ersteinmal wichtig, die Ergebnisse zu dokumentieren. Weiteres vielleicht später&#8230;</p>
<p>Anmerkung:<br />
<em>Palomar5 ist ein Projekt, welches vor zwei Wochen in Berlin zu Ende gegangen ist. Knapp 30 Jugendliche im Alter von 19 &#8211; 30 Jahre haben über sechs Wochen an der Frage gearbeitet &#8220;Wie wollen wir in Zukunft arbeiten&#8221;. Während der Zeit waren alle Teilnehmer in der Malzfabrik in Berlin untergebracht und haben von den Organisatoren (fast) alle Wünsche hinsichtlich Material, know-how und Expertise erfüllt bekommen. Mehr zu Palomar5 findet sich auf der Webseite <a href="http://palomar5.org">http://palomar5.org</a></em></p>
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		<title>WEbenin</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[benin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtschule Barmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[
WEbenin ist ein von Alexander Rausch und Ulrike Reinhard initiiertes Projekt. Im Juni sind beide zu einer Tour nach Benin aufgebrochen, um den Menschen vor Ort direkt zu helfen. WEbenin ist ein aktives Netzwerk von Menschen, die gerne helfen wollen und steht nicht für eine Organisation ohne Bürokratie. Bei den Hilfen geht es nicht um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webenin.wordpress.com/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-767" title="WEbenin" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/WEbenin-300x100.png" alt="WEbenin" width="300" height="100" /></a></p>
<p>WEbenin ist ein von Alexander Rausch und Ulrike Reinhard initiiertes Projekt. Im Juni sind beide zu einer Tour nach Benin aufgebrochen, um den Menschen vor Ort direkt zu helfen. WEbenin ist ein aktives Netzwerk von Menschen, die gerne helfen wollen und steht nicht für eine Organisation ohne Bürokratie. Bei den Hilfen geht es nicht um umfangreiche Hilfslieferungen, sondern in erster Linie darum, den Menschen die Möglichkeit zu geben untereinander zu kommunizieren und Netzwerke zu knüpfen. Telefon und E-mail gehören dort längst nicht zur Normalität wie es bei uns der Fall ist.</p>
<p>Das Projekt wurde auf dem EduCamp in Ilmenau vorgestellt und ist mir als sehr positiv in Erinnerung geblieben. Daher habe ich die Klasse gefragt, ob sie nicht Lust hätte, sich daran auch mit einer kleinen Aktion zu beteiligen und dafür etwas zu organisieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-766" title="Benin" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Benin-300x261.png" alt="Benin" width="300" height="261" /></p>
<p>Dankenswerter Weise hat sich Alexander Rausch dazu bereit erklärt, der Klasse über Skype von seiner letzten Reise zu erzählen und ein paar Bilder zu zeigen (<a href="http://www.flickr.com/photos/webenin" target="_blank">Fotos aus Benin bei Flickr</a>). So konnten auch die ersten Fragen direkt geklärt werden: Was brauchen die Menschen am dringendsten? Wie leben sie? Gibt es Schulen?</p>
<p>Es war unser Glück, dass zur Zeit Nadja und Anne ihr freiwilliges soziales Jahr dort verbringen und nach einigen Fehlversuchen telefonisch zurückmelden konnten, was in den Schulen am dringendsten benötigt wird. Eine Klasse besteht aus bis zu 60 Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichem Alter.</p>
<p>Mit diesen Infos hat sich die Klasse dann in mehreren Arbeitsstunden damit beschäftigt, Listen mit Material anzulegen und zu überlegen, wie man die Sachen organisieren kann. Wir haben uns dafür entschieden, zuerst einmal für eine Klasse die wichtigsten Dinge zusammenzustellen: Bleistifte, Kugelschreiber, Anspitzer, Radiergummis, Geodreiecke und Kleber wurden organisiert &#8211; insgesamt 5 kg.</p>
<p>Wir hoffen nun, dass das Paket gut in Djougou ankommen wird und sind gespannt, ob wir vielleicht sogar auf die beigelegten Briefe eine Antwort bekommen werden. Leider geht dies noch nicht über E-mail. Wir üben uns nun in Geduld und warten auf die Post. Bis zu drei Wochen braucht ein Paket&#8230;</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Englischer Blog von WEbenin: <a href="http://webenin.wordpress.com/about/">http://webenin.wordpress.com/about/</a><br />
Alexander Rausch: <a href="http://blog.mindlounge.de/?p=1131">http://blog.mindlounge.de/?p=1131</a></p>
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		<title>Die Zukunft der IKT an der Schule</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2009/11/07/die-zukunft-der-ikt-an-der-schule/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 13:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[dnadigital]]></category>
		<category><![CDATA[ikt]]></category>
		<category><![CDATA[it-gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule Transformation]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 08. Dezember 2009 tagt der diesjährige IT Gipfels 2009 in Stuttgart. Bereit am Tag zuvor findet ein &#8220;Open Space&#8221; von IKT-Nachwuchskräften statt, bei dem gemeinsam mit den Mitgliedern des IT Gipfels aus Wirtschaft und Politik über Ideen gesprochen werden wird, wie der Weg vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen gestaltet werden kann.
Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 08. Dezember 2009 tagt der diesjährige <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/Veranstaltungen/it-gipfel-2009,did=301818.html">IT Gipfels 2009</a> in Stuttgart. Bereit am Tag zuvor findet ein &#8220;Open Space&#8221; von IKT-Nachwuchskräften statt, bei dem gemeinsam mit den Mitgliedern des IT Gipfels aus Wirtschaft und Politik über Ideen gesprochen werden wird, wie der Weg vom <em>Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen</em> gestaltet werden kann.</p>
<p>Mit der <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp">Internationalen Delphi-Studie 2030</a> wurde am 05.11.2009 eine Studie veröffentlicht, in der über 500 Experten ihre Prognose über die Verbreitung der ITK (Informations- und Kommunikations-Technologien) abgeben sollten. Die Experten rekrutierten sich vorwiegend aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Um die Ergebnisse zu kontrastieren, wurden auch Mitglieder von <a href="http://www.dnadigital.de/">dnadigital</a> hinzu gezogen.</p>
<p>Unter den 144 Thesen finden sich auch Fragen zur Zukunft der IKT im Bildungssystem. Trotz aller Wichtigkeit des Themas &#8220;Bildung&#8221; gibt es nur zwei Thesen in der Untersuchung:</p>
<ol>
<li>These 10: <strong>IKT im Unterricht</strong><br />
Ein persönliches elektronisches Endgerät (z. B. Laptop) ist elementarer Bestandteil des Schulunterrichts in Deutschland.</li>
<li>These 11: <strong>IKT in der Schule</strong><br />
Die permanente Nutzung von IKT-Infrastruktur (z.B. Computer, das Internet, eBooks, Schulserver) durch jeden einzelnen Schüler ist Bestandteil des schulischen Alltags in Deutschland.</li>
</ol>
<p>Die Einschätzung der Experten als Zukunftsradar:</p>
<p><a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp"><img class="aligncenter size-medium wp-image-755" title="IKT_Bildung" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/IKT_Bildung-300x278.png" alt="IKT_Bildung" width="300" height="278" /></a></p>
<p>Die Grafik muss man so lesen, dass die Experten ihre Prognose abgeben sollten, bis wann die These voll eingetreten ist. Je dunkler das Blau, desto mehr Experten haben für den genannten Zeitraum ihre Stimme abgegeben.</p>
<p>Der äußere Rand steht für den internationalen Vergleich. Rot bedeutet: &#8220;Nachzüglerposition&#8221;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span></p>
<ul>
<li>Der große Umbruch in den Schulen findet in den Jahren 2015 &#8211; 2019 statt. Hier werden digitale Endgeräte sowohl in Schule wie Unterricht flächendeckend Bedeutung gewinnen &#8211; sagen 40 % der Experten.</li>
<li>Spätestens bis 2024 könnte dieser Prozess abgeschlossen sein.</li>
<li>Bereits bis 2014 wird es an den Schulen für jede/n Schüler/in die Möglichkeit geben, digitale Endgeräte im Schulalltag einzusetzen. Das sehen zumindest knapp 30 Prozent der Experten so.</li>
</ul>
<p>Ich halte diese Zahlen für nicht verwunderlich. Sie zeigen deutlich, dass die Notwendigkeit für eine Durchdringung der Bildungsinstitutionen gesehen wird. Dies wird besonders daran deutlich, dass eine überwiegende Mehrheit der Experten die nächstmöglichen Zeiträume ausgewählt haben &#8211; ohne direkte Handlungsnotwendigkeiten zu geben.</p>
<p>Andererseits zeigt das Ergebnis auch die große Unsicherheit, da für die nächsten vier Jahre keine bedeutenden Veränderungen prognostiziert werden (Ausgenommen eine bei These 11). Traut man der Bürokratie oder den Schulen selber kein größeren Veränderungen zu? Immerhin ist das Projekt &#8220;schulen ans netz&#8221; inzwischen erfolgreich beendet worden.</p>
<p>Meine Prognose:<br />
Wenn sich in den nächsten Jahren die Veränderungen in der Schülerschaft weiter so fortsetzen wie in den letzten vier Jahren, halte ich die optimistischen Prognosen für den Zeitraum bis 2019 für realistisch. Vor vier Jahren gab es Klassen, in denen einzelne Schülerinnen und Schüler über eine E-mail Adresse verfügten. Heute gehört dies zum Standard und in sozialen Netzwerken bewegt man sich täglich. Auch Wikis, Blogs und Foren werden mit immer größerer Selbstverständlichkeit angenommen.</p>
<p>Immer häufiger treffe ich in den letzten Wochen Schüler/innen, die gerne ihren Laptop oder iPod Touch im Unterricht nutzen wollen &#8211; und dies nicht nur in der Oberstufe. Ich denke, dass sich hier zur Zeit eine kritische Masse bildet. Wenn in zwei Jahren eine überwiegende Zahl der Schüler/innen statt eines Desktop-Computers oder Fernsehers einen Laptop zum Geburtstag bekommt, werden diese in die Schule drängen und die Arbeitsweise ändern. Diesem Prozess wird man sich nicht entziehen können. Ganz nebenbei werden dabei auch die One-to-One Projekte einer Bewährungsprobe unterzogen. Aber dies ist ein anders Thema.</p>
<p>Die Studie findet sich bei <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp">TNS-Infratest</a> als <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf">PDF</a> (Achtung, 18 MB).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Dilemma des Unterrichts</title>
		<link>http://www.bluemac.de/blog/2009/10/27/das-dilemma-des-unterrichts/</link>
		<comments>http://www.bluemac.de/blog/2009/10/27/das-dilemma-des-unterrichts/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Luhmann]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine tägliche Arbeit gleicht einem Paradoxon: Ich gehe in der Tat jeden morgen wieder in ein Gebäude namens Schule, um dort die Schülerinnen und Schüler zur Freiheit zu erziehen. Ja, ich erziehe zur Freiheit. Alles, was ich mir unter Bildung und Erziehung in der Schule ausmale, hat am Ende das Ziel, einen mündigen und freien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine tägliche Arbeit gleicht einem Paradoxon: Ich gehe in der Tat jeden morgen wieder in ein Gebäude namens Schule, um dort die Schülerinnen und Schüler zur Freiheit zu erziehen. Ja, ich erziehe zur Freiheit. Alles, was ich mir unter Bildung und Erziehung in der Schule ausmale, hat am Ende das Ziel, einen mündigen und freien Menschen zu formen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und deshalb bin ich immer ein wenig stolz auf mich, wenn ich methodisch-didaktisch so vorgearbeitet habe, dass ich sagen kann: &#8216;Ihr dürft Euch jetzt frei entscheiden, was ihr machen wollt&#8217;.</p>
<p style="text-align: justify;">Unglaublich? Es geht, wenn man es lange genug probiert und damit leben lernt. Ich kann das sogar inzwischen ganz flüssig und ohne ironischem Lächen sagen: &#8220;Entscheide Dich jetzt frei, wie es weiter geht!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Jetzt&#8221; &#8211; &#8220;entscheiden&#8221; &#8211; &#8220;frei&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>_____________________________________</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-weight: normal;">Menschen sind selbstreferentielle, autopoietische und operativ geschlossene Systeme. So lehrt es uns die Systemtheorie. Man könnte auch einfach sagen: Sie sind &#8220;schwarze Kisten&#8221;, die für Außenstehende &#8211; und auch für sich selber &#8211; nicht voraussehbaren Output liefern. Sie sind Sinnmaschinen und arbeiten nur nach ihren eigenen Mustern (Kommunikation).</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Prognose eines bestimmten Outputs bei einer solchen Maschine nicht möglich ist und ich unterstelle, dass auch Menschen solche &#8220;schwarze Kisten&#8221; sind, dann muss dies auch für Schüler/innen und Lehrer/innen gelten.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Schule sitzen sich also viele schwarze Kisten gegenüber, die sich nur darin unterscheiden, dass eine Kiste innerhalb des Klassemraumes sitzt, die schon etwas älter ist und sich daher die Aufgabe gegeben hat, den anderen Kisten etwas von ihren Erlebnissen und ihrem &#8220;Wissen&#8221; zu geben. Leider wissen die anderen Kisten nichts davon und sind immer furchtbar irritiert, wenn da &#8220;von außen&#8221; wieder jemand an ihrer Hülle kratzt und sich gerne mit ihnen verbinden möchte (strukturelle Kopplung).</p>
<p style="text-align: center;"><strong>_____________________________________</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Pädagogik hat nach Niklas Luhmann ein Technologie-Defizit. Damit meint Luhmann, dass der Pädagogik kein Instrument, kein Werkzeug zur Verfügung steht, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen. Das Ziel ist die gut gemeinte Übertragung von Wissen und Verhalten. Man könnte auch sagen: Erziehung ist die absichtsvolle Sozialisation mit dem Ziel, etwas &#8220;Gutes&#8221; zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es also darum geht, jemand anderen zu etwas &#8220;Gutem&#8221; zu erziehen, so muss es in der Konsequenz im Verhalten des Anderen auch &#8220;falsches&#8221; Verhalten geben. Es ist demnach definiert, welches Verhalten als &#8220;gut&#8221; und welches als &#8220;schlecht&#8221; angesehen wird. Ziel der Erziehung ist es nun, das richtige Verhalten zu fördern. Dafür braucht es neben der Unterscheidung von richtig und falsch auch noch die Sicherheit, dass etwas auch beim nächsten Mal noch richtig ist (zum Beispiel bei einem Aufsatz).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Annahmen führen dazu, dass wir uns den Anderen als &#8220;Trivialmaschine&#8221; vorstellen müssen:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Trivialmaschinen sind solche, die auf einen bestimmten Input mit Hilf einer eingebauten Funktion (der »Maschine») einen bestimmten Output produzieren. Ein anderer Input würde, sofern im Resonanzbereich der Maschine liegend, zu einem anderen Output führen. 2 mal 2 ist &#8230;.. 4; 2 mal 3 ist &#8230;&#8230; 6.<br />
<em>(Luhmann, Das Erziehungssystem der Gesellschaft, S. 76 ff.)</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Spätestens hier wird der Pädagoge hellhörig und das Dilemma offensichtlich. Wenn ich, in guter Absicht, einen anderen Menschen zu etwas erziehen möchte, was ich für &#8220;gut&#8221; halte, so muss ich ihn in seiner Freiheit einschränken und als Trivialmaschine annehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erziehung hat aus diesem Dilemma des Technologiedefizits nach Luhmann kurzerhand ein Technologie-Verdikt gemacht. Es fehlt ihr nicht nur eine Technologie, sondern sie möchte sie auch nicht haben! Der Grund liegt auf der Hand: Habe ich eine Technologie, so muss dieses bei Anwendung eine gewollte Veränderung in der Umwelt hervorrufen. Dies wäre so, wie wenn ich den Hammer nutze um einen Nagel in die Wand zu treiben. Würde der Hammer nicht funktionieren, würde ich ihn als solchen nicht einsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies bedeutet:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sehen wir die Menschen als Trivialmaschinen, die in Form von Schülern durch den Lehrer trainiert werden, so widerspricht dies jedem pädagogischen Bauchgefühl von Freiheit und Aufklärung.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sehen wir die Menschen als schwarze Kisten, so müssen wir jede absichtsvolle  Intervention als im hohen Maße zum Scheitern verurteilt annehmen.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">_____________________________________</p>
<p style="text-align: justify;">Wie entkommt man diesem Dilemma? Wie kann ich Unterricht trotzdem immer wieder wagen? Wie kann ich Methoden (Technologie) weiterhin im Unterricht einsetzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein möglicher Ansatz ist, dass man sich ganz auf die Selbstorganisation der Systeme verlässt. Ein nicht-triviales System wird sich, wenn es mit trivialen Anforderungen konfrontiert wird, als triviales System zeigen. Als Lehrer kann ich diesen Umstand zur Kenntnis nehmen und den Unterricht nicht zielgerichtet, sondern prozessorientiert strukturieren. Es geht weniger darum, &#8220;WAS&#8221; in die schwarzen Kisten hinein kommt, sondern dass die schwarzen Kisten über die Unterrichtsmethoden ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern und Kompetenzen erlangen, ihre eigenen inneren Lernprozesse (Kommunikation, Reproduktion) anzupassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Lehrer ist in dieser Rolle ein Coach, der die Prozesse begleitet und immer wieder strukturierte Umwelten anbietet, an die sich Lernende andocken können.</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich verhelfe ihm zu Erfolg, dafür bin ich da.<br />
<em>(Darren Cahill, Coach von Andre Agassi)</em></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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