Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass wir uns in Europa über die in China praktizierten Methoden zur inhaltlichen Kontrolle des Internets echauffierten. Rund um die Olympischen Spiele 2008 in Peking konnte man das Gefühl haben, dass Europa nach außen nicht nur wirtschaftliche Interessen vertritt, sondern auch hinsichtlich der Freiheit der Kommunikationsmedien – die fraglos nicht immer einfach zu ertragen ist – eine klare und freiheitlich-demokratische Position einnimmt.
Dies scheint nun aber vom Tisch. Nicht erst seit den medienwirksamen Ausfällen von Ursula von der Leyen sollte klar sein, dass für viele jener Menschen, die sich gerade am Zenit ihrer Macht befinden, das Internet vor allen Dingen etwas ist, was es einzudämmen gilt. Verständlich, haben sie ihre Karrieren und Netzwerke doch vollkommen frei von Twitter, Blogs und Co. aufgebaut und sehen sich nun von den deutlich schnelleren Medien ihrer Verdienste beraubt. Die Aufmerksamkeitsökonomie hat durch die neuen Technologien eine neue Dimension erreicht. Und da das Werkzeug eines Politiker gerade darin liegt, für seine Themen eine möglichst große Aufmerksamkeit zu erhalten, mag man ihnen diese “Bissigkeit” fast verzeihen – wenn die Folgen nicht so gravierend wären.
Mit Folgen meine ich zum Beispiel diesen Ausspruch von Hans-Peter Uhl (CSU) über die ‘vorbildlichen’ Möglichkeiten, die uns China präsentiert. Er wird im Focus folgendermaßen zitiert:
Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking wisse man, was möglich sei: „Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.“ (Quelle: http://tinyurl.com/3n2uwv)
Da bleibt mir die Spucke weg…
Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass wir uns in Europa über die in China praktizierten Methoden zur inhaltlichen Kontrolle des Internets echauffierten. Rund um die Olympischen Spiele 2008 in Peking konnte man das Gefühl haben, dass Europa nach außen nicht nur wirtschaftliche Interessen vertritt, sondern auch hinsichtlich der Freiheit der Kommunikationsmedien - die fraglos nicht immer einfach zu ertragen ist - eine klare und freiheitlich-demokratische Position einnimmt.
Dies scheint nun aber vom Tisch. Nicht erst seit den medienwirksamen Ausfällen von Ursula von der Leyen sollte klar sein, dass für viele jener Menschen, die sich gerade am Zenit ihrer Macht befinden, das Internet vor allen Dingen etwas ist, was es einzudämmen gilt. Verständlich, haben sie ihre Karrieren und Netzwerke doch vollkommen frei von Twitter, Blogs und Co. aufgebaut und sehen sich nun von den deutlich schnelleren Medien ihrer Verdienste beraubt. Die Aufmerksamkeitsökonomie hat durch die neuen Technologien eine neue Dimensi
Nicht nur, dass seit ein paar Tagen meine Internetleitung von QSC aus nicht nachvollziehberen Gründen ausfällt (ein neues Modem ist wohl unterwegs, welches Besserung bringen soll), heute spinnt auch noch das Netz von O2. Scheinbar ist das UMTS Netz hier belegt oder abgeschmiert, sodass ich nicht erreichbar bin und nicht anrufen kann. Nur die SMS, dass man mir auf den AB gesprochen hätte, kam durch. Also mit GSM eingelogged und es geht erstmal.
Was passiert hier im Raum Wuppertal gerade? Wird das Netz infiltriert?
Ich merke schon, dass ich nicht ganz unabhängig bin von diesem ganzen neumodischen Schnick-Schnack….
Update: Läuft wieder zuverlässig. Hoffe, dass es wirklich das Modem war.
Nicht nur, dass seit ein paar Tagen meine Internetleitung von QSC aus nicht nachvollziehberen Gründen ausfällt (ein neues Modem ist wohl unterwegs, welches Besserung bringen soll), heute spinnt auch noch das Netz von O2. Scheinbar ist das UMTS Netz hier belegt oder abgeschmiert, sodass ich nicht erreichbar bin und nicht anrufen kann. Nur die SMS, dass man mir auf den AB gesprochen hätte, kam durch. Also mit GSM eingelogged und es geht erstmal.
Was passiert hier im Raum Wuppertal gerade? Wird das Netz infiltriert?
Ich merke schon, dass ich nicht ganz unabhängig bin von diesem ganzen neumodischen Schnick-Schnack....
Update: Läuft wieder zuverlässig. Hoffe, dass es wirklich das Modem war.
Die weltweite Nahrungsmittelkrise geistert seit Wochen durch die Medien. Zur Kenntnis genommen – beim nächsten Einkauf geschnaubt, dass ja wirklich einige Sachen teurer geworden sind. Das ist doch wirklich ärgerlich. Thema abgeschlossen, betrifft mich ja weiter nicht und man kann es sich ja leisten.
Dann kam diese Mail von meinem Bruder aus Lambarene/Gabun:
Ah, und dann gab es gestern auch kein Brot in Lambarene, weil das Mehl in Libreville so teuer geworden ist. Die Auswirkungen der gestiegenen Preise merkt man sofort. 1 Tag ohne Brot geht ja noch, aber wenn es Wochen werden, fände ich das nicht so cool, dann müsste man auf Reis umsteigen. Haben uns heute gleich ne ordentliche Ladung Baguette direkt von der Bäckerei abgezweigt, bin aber mal gespannt, wie es weiter geht.
Bis dann,
Wir sitzen alle im gleichen Boot? Klar, aber wir sitzen in Europa doch halt auf den oberen Decks, sodass das langsam eintretende Wasser erstmal unten wirken kann. Vielleicht fällt uns ja noch was ein, bis es oben ankommt. Oder das Problem löst sich von selbst? Was hoffen wir eigentlich?
Immerhin tun wir was: Mehr Entwicklungshilfe. Beruhigt das Gewissen ungemein. Morgen gehts dann unbesorgt auf eine Geburtstagsfeier – wir machen lecker Fleisch-Frikadellen für alle (als Beilage gibt es Brot).
Die weltweite Nahrungsmittelkrise geistert seit Wochen durch die Medien. Zur Kenntnis genommen - beim nächsten Einkauf geschnaubt, dass ja wirklich einige Sachen teurer geworden sind. Das ist doch wirklich ärgerlich. Thema abgeschlossen, betrifft mich ja weiter nicht und man kann es sich ja leisten.
Dann kam diese Mail von meinem Bruder aus Lambarene/Gabun:
Ah, und dann gab es gestern auch kein Brot in Lambarene, weil das Mehl in Libreville so teuer geworden ist. Die Auswirkungen der gestiegenen Preise merkt man sofort. 1 Tag ohne Brot geht ja noch, aber wenn es Wochen werden, fände ich das nicht so cool, dann müsste man auf Reis umsteigen. Haben uns heute gleich ne ordentliche Ladung Baguette direkt von der Bäckerei abgezweigt, bin aber mal gespannt, wie es weiter geht.
Bis dann,
Wir sitzen alle im gleichen Boot? Klar, aber wir sitzen in Europa doch halt auf den oberen Decks, sodass das langsam eintretende Wasser erstmal unten wirken kann. Vielleicht fällt uns ja noch was ein, bis es oben ankom
Schön, wenn man seine eigene Schule auch im Kino sehen kann. Wer schonmal schauen möchte, Trailer gibts hier:

Der Film “Freche Mädchen” wurde zu großen Teilen in Wuppertal und wurde auch an mehreren Tagen an der Gesamtschule Barmen gedreht. Schön, dass man jetzt das Ergebnis auch sehen kann. Als ich in den Ferien an der Schule war, bin ich mehrfach über die Kabel und Scheinwerfer gestolpert. Hat dem Projekt aber scheinbar keinen Abbruch getan.
Mit dabei sind u.a. Anke Engelke, Armin Rohde & Piet Klocke.
Offizieller Start ist der 17.07.2008.
Schön, wenn man seine eigene Schule auch im Kino sehen kann. Wer schonmal schauen möchte, Trailer gibts hier:
Der Film "Freche Mädchen" wurde zu großen Teilen in Wuppertal und wurde auch an mehreren Tagen an der Gesamtschule Barmen gedreht. Schön, dass man jetzt das Ergebnis auch sehen kann. Als ich in den Ferien an der Schule war, bin ich mehrfach über die Kabel und Scheinwerfer gestolpert. Hat dem Projekt aber scheinbar keinen Abbruch getan.
Mit dabei sind u.a. Anke Engelke, Armin Rohde & Piet Klocke.
Offizieller Start ist der 17.07.2008.
Der Schulzeitverkürzung auf 12 Jahre hat sich SpOn mit dem etwas mißratenen Titel “Diebstahl der Kindheit” gewidmet. Interessant in dem Artikel:
“Das Kuriose ist”, sagt Bildungsforscher Rösner, “dass die konservativen Kultusminister durch die missratene G-8-Reform der einst in Verruf gekommenen Gesamtschule zu einer Renaissance verholfen haben.” Der deutsche Gesamtschulverband meldet wieder steigende Anmeldungszahlen etwa aus Hamburg oder Niedersachsen. In Nordrhein-Westfalen habe man zu Beginn des laufenden Schuljahres fast 17 000 Schüler zurückweisen müssen, weil es zu wenig Gesamtschulplätze gebe, so der Verband.
An den Gesamtschulen herrscht auch zunehmend Zeitknappheit, keine Frage.
Trotzdem ist der Stoff eben nicht auf 12, sondern auf vernünftigere 13 Jahre verteilt: Lernen mit Muße. Zeit, auch mal dickere Bretter bohren zu können.
Bildung: Diebstahl der Kindheit – SchulSPIEGEL – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Der Schulzeitverkürzung auf 12 Jahre hat sich SpOn mit dem etwas mißratenen Titel "Diebstahl der Kindheit" gewidmet. Interessant in dem Artikel:
"Das Kuriose ist", sagt Bildungsforscher Rösner, "dass die konservativen Kultusminister durch die missratene G-8-Reform der einst in Verruf gekommenen Gesamtschule zu einer Renaissance verholfen haben." Der deutsche Gesamtschulverband meldet wieder steigende Anmeldungszahlen etwa aus Hamburg oder Niedersachsen. In Nordrhein-Westfalen habe man zu Beginn des laufenden Schuljahres fast 17 000 Schüler zurückweisen müssen, weil es zu wenig Gesamtschulplätze gebe, so der Verband.
An den Gesamtschulen herrscht auch zunehmend Zeitknappheit, keine Frage.
Trotzdem ist der Stoff eben nicht auf 12, sondern auf vernünftigere 13 Jahre verteilt: Lernen mit Muße. Zeit, auch mal dickere Bretter bohren zu können.
Bildung: Diebstahl der Kindheit - SchulSPIEGEL - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Aussteigen setzt notwendig Drinsein voraus. Wer nirgendwo “drin” war, kann nicht aussteigen; wer sich dennoch Aussteiger nennt, obwohl er nicht drin war, ist ein Prahler oder ein Loser. Der Aussteiger im wesenhaften Sinn entwertet durch seinen Ausstieg etwas, das für ihn lange von großem Wert war; sein Streben nach Distinktion ist der gezielte Versuch, jener Zivilisation zu entkommen, deren Errungenschaften ihn bisher stabilisierten.
Mehr: Aussteiger-Debatte: Der letzte Freigeist – Reise – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Aussteigen setzt notwendig Drinsein voraus. Wer nirgendwo "drin" war, kann nicht aussteigen; wer sich dennoch Aussteiger nennt, obwohl er nicht drin war, ist ein Prahler oder ein Loser. Der Aussteiger im wesenhaften Sinn entwertet durch seinen Ausstieg etwas, das für ihn lange von großem Wert war; sein Streben nach Distinktion ist der gezielte Versuch, jener Zivilisation zu entkommen, deren Errungenschaften ihn bisher stabilisierten.
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Soeben hat die OmniGroup ihren Todo-GTD-Task-Manager in der Version 1.0 fertig gestellt. Danke!

Ein schönes, schlichtes und fast beliebig anpassbares Programm, um seine Todos zu pflegen – wer will auch nach dem GTD-Prinzip. Geht aber auch ohne.
Soeben hat die OmniGroup ihren Todo-GTD-Task-Manager in der Version 1.0 fertig gestellt. Danke!
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